Traumpfad-Muenchen-Venedig

Traumpfad München-Venedig

Lange geplant, Kondition aufgebaut, heiß ersehnt und endlich den Traumpfad München-Venedig erwandert. Gemeinsam mit unserem Wanderführer Gerhard Aicher, dem Vorstand des Tiroler Alpenvereins, haben wir im letzten Sommer in einer kleinen Gruppe von 6 begeisterten Bergfreunden, 4 Männer und 2 Frauen zwischen 25 und 42 die Alpen durchquert. Dabei haben wir ganze 550 Kilometer und 22.000 Höhenmeter in 28 Tagen erwandert. Eine spannende 4-wöchige, geführte Trekkingtour, für 1999.- Euro über www.reisebuero-ari.de gebucht. Vom Karwendel über den Alpenhauptkamm, nicht einfach über den Brenner, sondern über Gipfel, Grate, Jöcher, Täler und einen Dreitausender bis ans Mittelmeer. Venedig war Ziel und Belohnung einer wundervollen aber auch anstregenden Tour, die uns auch über das ewige Eis der Ostalpengletscher führte und die ich jedem Bergfreund (m/w) nur ans Herz legen kann, denn ein unvergleichliches Alpenpanorama hat uns fast jeden Morgen vor unseren 7 - 9 stündigen Etappen begrüßt. 

Traumpfad 2021: 4 Termine, ab jetzt zu buchen bei: h.lustig@reisebuero-ari.de

 

So erlebten wir den Traumpfad 2019

Erste Tage: Start vom Münchner Marienplatz, Kloster Schäftlarn bis nach Bad Tölz

Der Treffpunkt war am Marienplatz, nahe der Isar, nachdem wir uns vorgestellt hatten mit Packlistencheck und einige kurze Fitness-Tipps bekamen, ging es auch schon los. Der Tag war heiß und die Luft flimmerte. An diesen Tagen konnte. Im rustikalen Landgasthof Einbachmühle wurden wir ganz hervorragend bewirtet, bevor wir am nächsten Tag das Tölzer Land der Vorlapen weiter durchquerten.

 

Ab Tag 4-5: Aufstieg über 800 m zum Gipfelhaus Brauneck über die Benediktenwand nach Jachenau

Aufregende Wanderungen in den Nordalpen.Von Bayern nach Österreich, es geht über den Panoramaweg am Grat entlag auf den an steilen Stellen mit Drahtseil gesicherten Weg über die Achselköpfe, deren markante Felsspitzen uns tolle Fotomotive bieten. Ganz besonderes Highlight war die Wegstrecke durch die Benediktenwand bis zur Tutzinger Hütte, allerdings nur für geübte Bergsteiger zu empfehlen.

 

Tag 6-9: Wir überqueren die Nordalpen von Hütte zu Hütte, von der Jachenau über das Karwendelhaus bis nach Innsbruck

Der Zauber des unter Naturschutz stehenden Karwendelgebirges nimmt jeden gefangen. Gute Wanderausrüstung ist auf dem Fernwanderweg Pflicht. Grundsätzlich waren die Wege ab hier auf unserer Route mindestens mittelschwer, schwerere Routen durchaus möglich. Schwindelfrei und bergerfahren sollte man schon sein. Das passende eingelaufene Schuhwerk ist Grundvoraussetzung. Schnell trocknende Klimaausrüstung, der ultraleichte Rucksack mit nicht mehr als 6 Kilo Tagesgepäck inklusive Proviant. Dazu musste das Notfall-Equipment für Wettereinbrüche getragen werden. Hervorragende Leistung vom Organisationsleiter W. Heinrich: Weitere Gepäckstücke wurden uns immer an bestimmte Stationen geliefert. AmTag 8 die Königsetappe, die nur bei gutem Wetter begangen werden kann vom Karwendelhaus bis zur Hannanger Alm. Früh brechen wir auf, ganze 1550 Höhenmeter Auf- und Abstieg auf Felsuntergrund stehen uns an diesem Tag bevor. Eine sagenhafte Fernsicht belohnt uns. Tag 9 starten wir bei bestem Wetter bis zur Arzler Scharte, hier wartet ein atemberaubende Ausscht üer das gesamte Inntal und hinein ins Gebirge kann man sogar bei gutem Wetter bis zum Großklockner sehen. Dann folgt ein sehr anstrengender Abstieg. Angekommen in Innsbruck gibt es einen Tag Verschaufpause.

 

 

 

 

Etappe 10-15: Durch die Zentralalpen, von der Glungezer Hütte zu den Tuxer Bergen, über das Friesenberghaus nach Pfunders

Zuerst wandern wir ein Stück entlang des Inns in Richtung Osten und steigen dann nach Tufles auf, ohne Bahn sind das zusätzliche 1.100 Höhnemeter. Die Glungezer Hütte ist ein begehrter Treffpunkt, da leicht zu erreichen mit der Bahn gehen von dort aus viele Tagestouristen. Wir erleben unvergessliches Lagerfeuer und Bergromantik. Herausragender Blickpunkt war der hohe Lizumer Reckner (2886 m), dessen schneebedeckter Gipfel uns immer erfrischte, auch wenn es teils steil bergauf ging. An Tag 11 gehen wir über 7 Gipfeln mit 9 Stunden Gehzeit. Weiter geht es über das Tuxer Joch und dern unvergesslich schönen tiefblauen Junsee. Am Tag 15 sind wir wieder unterhalb der Baumgrenze und die Dolomiten kommen in greifbare Nähe.

 

Tag 16-21: Dolomiten, Kreuzwiesenalm, Grödnerjoch bis Alleghe

Die Dolomiten sind die wohl schönsten Berge der Welt. Wir sind ganz begeistert, wie sich die Szenerie der steilen Felsgipfel vor uns darstellt. Zuerst ist der Peitlerkofel immer unsere Orientierung. Wir übernachten in der luxeriösen Würzjochhütte und genießen am Abend das Alpenglühen. Am nächstne ag geht es über die Crespeina Scharte durch eine verzauberte Landschaft hinab zum Grödner Joch. Am nächsten Tag ist einer der absoluten Top-Aussichtspunkte der Reise auf unserem Programm: Der Piz Boè, hier haben wir ein herrliche Rundsicht zu den 3 Zinnen und weit ins Land hinein. Das Höhenprofil und die Anforderungen wachsen stetig. Wir übernachten am Tag 20 am Fedaiasee und genießen den Blick auf die schneebedeckte Marmolada um dann über die beliebte Serrai-Schlucht nach Alleghe weiter zu gehen.

 

22-28 Tag: Südliche Dolomiten, Rifugio Tissi bis Venedig

Wir queren die schroffen Dolomiten und sehen auch so manches Fragment aus dem ersten Weltkrieg, denn hier wurde erbittert gekämpft. Noch immer gibt es Zeugnisse davon in den Bergen. Wie ein Gipfelkreuz aus Wehrmaterial. Hier in den Dolomiten wird unsere Schwindelfreiheit oft getestet. Wie gut, dass unserer Wanderführer hier jeden Weg und Steg kennt und auf keine Karte oder Wegschilder angewiesen ist. Der Torre Venezia, ein markanter Felsturm raubt uns den Atem.Immernoch ahben wir starke Ansteige auf dem Programm. Die Belluneser Dolomiten am Tag 24 fordern 1.100 Meter Aufstieg und 1.200 Meter Abstieg und am folgenden Tag geht es über den uns alles abverlangenden Klettersteig Marmol. Die liebliche Landschaft, italienisches Essen und herrliche Bergluft entsschädigt uns. Nach langer Strecke bergab, duch die Ebene der Piave kommen wir über Jesolo zum Ziel unserer Reise: Venedig. Auf dem Markusplatz angekommen flanieren wir über die berühmten Plätzen und staunend durch die bezaubernden Gassen und auch über die Seufzerbrücke, mit einem Eis in der Hand. Wie schade die Reise war jetzt zu Ende, heim ging es mit dem Zug. Was für ein großartiges Erlebnis!

 

 

Fazit nach 28 Tagen Traumpfad

Warum einen Jahresurlaub investieren und eine Strecke von ca. 250 km und 18.000 Höhenmetern bergauf und etwas mehr bergab über Stock und Stein, über Berg und Tal anstatt in wenigen Stunden über die Autobahn nach Venedig an den Markusplatz zum Kaffee und zurück an einem Wochenende?

Weil wir so ein unvergessliche nie dagewesene Naturerfahrung erleben konnten. Wir liebten die Zeit in den Bergen, die Kletterpartien, eine Seilschaft zu sein über Berge und Hütten und die sportliche Herausforderung, der wir uns jeden Tag stellten. Nicht vom Berg ins Tal absteigen zu müssen, sondern weiter kommen war schön. Auch der Stolz sagen zu können, wir haben die Alpen zu Fuß überquert! Es sind herrliche Filmsequenzen und Fotostrecken von unserem Kameramann Markus Müller entstanden, ganz besonders mit der hübschen Wirtin vom Karwendelhaus. Gerade den Karwendel und die Dolomiten haben wir in den reizvollsten Lichtstimmungen gesehen, auch mit Föhn, der eine gute Fernsicht ermöglicht und auch das typische Alpenglühen noch verstärkt. 

Etwas Neues, ein Abenteuer, schöne Abende auf den Berghütten und sehr viel Freude haben wir erlebt.

 

Geführte Alpenquerung mit vielen Erlebnissen

Unerwarterter Schneeregen im Zillertal und wolkenbruchartige Unwetter, Hochwasser und Umleitungen an der Piave kosteten mehr Zeit als eingeplant. Atemberaubend: die Schotterfelder und Abgründe und berüchtigten Felsabgänge der Dolomiten und der Civetta, das satte Grün der Almen, die Weite der Tuxer Berge, die fruchtigen grünen Ebenen an der Piave ebenso wie das umwerfende Türkis des Meeres bei unserer Ankunft in Jesolo. Beim Endpunkt Venedig verfallen wir dem atemberaubenden Zauber der Stadt. Wer tolle Impressionen sucht, dem kann ich auch diese Internetseite empfehlen, hier sind Insider-Erlebnisse von Traumpfad-Begeisterten beschrieben: https://www.muenchen-venedig.net

 

Klare Luft, wilde Tiere und Bergabenteuer

Es ist Ende August. Der Anblick der Civetta und des Fedaiasees bleiben unvergesslich. In den Tuxer Bergen sehen wir Murmeltiere, Steinböcke von der Ferne, einen kreisenden Adler und hören den krächzenden Ruf des Alpenrabens vom nächsten Gipfel.

Ob am Lafatscherjoch im Karwendel, am Glungezer, im Pfunderertal oder am Nevegal bei Belluno, immer wieder erleben wir faszinierende Begegnungen mit der seltenen und scheuen Tierwelt der Alpen.

 

Diese seltenen wilden Tier konnten wir in Ihrer natürlichen Umgebung erleben:/

Steinböcke

Bergadler über Hall fliegend

Murmeltiere (auf der Etappe Tuxer Berge und Belluno gesehen)

Alpenrabe

 

Die seltenen Pflanzen des Hochgebirgsees

Die Almen in der Lizum und am Kreuzwiesen stehen noch in spätsommerlicher Fülle. Die Kuhherden stehen noch auf der Alpe. Die Civetta strahlt die großartige, königliche Ruhe der Felsen aus. Erste Morgennebel, kleine Wasserfälle, an idyllische Bergseen. Wir wandern über glucksenden Bergbäche und Blumenmatten, neben uns uralte Bergkiefernhaine. Wir sind fasziniert von den ins Geröll gekrallten Wurzeln und dem Singen des Windes um die Gipfel. Waren da nicht blühende Enzian und Edelweiß an der Friesenbergscharte?

 

Wir kommen wieder: Schönste Bergtour ever!

Die Nachhaltigkeit dieser Erlebnistour und die dort entstandenen Tourfotos beeindrucken uns noch immer. Jedes Etappenziel auf dem alpinen Fernwanderweg über die Alpen bleibt uns in Erinnerung. Jeder der mehr über die Bergtour wissen möchte, ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden, h.lustig@reisebuero-ari.de

Buchen kann man die nächste Reise auf dem Traumpfad bei www.reisebuero-ari.de. Ich werde die Tour auch ab kommendem Mai 2021 wieder leiten und freue mich über Ihre Teilnahme.

 

                         Gerald Aichner (Bergführer) und Heinz Lustig (Reiseveranstalter)

 

Alpenverein Tirol. Vorstandvorsitzender. 

Geführte Wanderung 2019, Erlebnisbericht Kontakt, aicher@alpenverein-tirol.it

 

 

Rückmeldungen letzter Tourengeher:

Meine Trekking-Erfahrungen auf dem Fenwanderweg

Zuallererst bin ich begeistert und kann diese Variante des Alpentourismus sehr empfehlen. Mein Tipp: einfach anmelden! Wir haben uns wunderbar erholt und wurden hervorragend verköstigt. Wobei ich die Kreuzwiesenhütte und die Schlüterhütte ganz besonders loben möchte für ihre Gastfreundschaft und den vollmundigen Rotwein am Abend und das duftende heiße Bad, ohne das ich am nächsten Tag nicht so erfrischt gewesen wäre, denn bergauf trug ich doch teils schwer an der Austrüstung, besonders der Aufstieg aus dem Rißtal ging in die Beine. In Pfunders am Fenster des Hallerangerhauses habe ich nachts eine Sternschnuppe am klaren übervollen Sternenhimmel beobachten können. Fantastisch!    Maria M., 33 Jahre

 

 

Meine schönste Bergtour!

Die Tour wurde mir von einer Bekannten empfohlen und ich habe mich davor ausführlich informiert, ob diese Alpenüberquerung für mich der richtige Urlaub ist. Ein langer Weg zu fuß, das braucht schon etwas Vorbereitung. Zuhause bin ich in Wolfratshausen, ich finde es gibt in den Ostalpen keine schöneren Hütten als die Tutziger Hütte und die Lizumer Hütte. Wobei das kleine Rifugio Pian de Fontana sicher die urigste kleine Hütte im Fels, am Ende eines langen Tages war. Am Passo Duran Rifugio sahen wir Gleitschirmflieger und es fegte ein kalter Wind um unsere Ohren, gut dass wir alle gute Bergausrüstung und warme Kleidung dabei hatten. Ohne Bergtraining und gut eingelaufene Schuhe nicht zu empfehlen! Das Mittelmeer und Venedig waren dann noch die Höhepunkte am Ende der Reise!

Clan Z., 42 Jahre

 

 

 

 Reisetermine Traumpfad München-Venedig, Sommer 2021 / 4 Termine

 

Als Frühbucher bis zum 20.12.20 erhalten Sie ab 2 Personen 2% Rabatt auf den Reisepreis, sowie ab Erstbucher die kostenlose Seilbahnfahrt auf den Piz Boè, einer der eindrucksvollsten Seilbahnen in den Dolomiten im Wert von 35 Euro.

 

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